| Der Ort umfaßt 1098 Hektar.Die landwirtschaftlichen
Erzeugnisse wurden mit einer eigenen Flotte von rund zwei Dutzend
Dreißig-Tonnen-Seglern in die benachbarten Städte gebracht.
Die Haupterzeugnisse Aschwardens sind Weißkohl und Rotkohl.
Das Ortswappen trägt einen besegelten einmastigen Kahn, einem
bewurzelten Kohlkopf und einer goldenen Ähre.
Kurz vor dem zweiten Weltkrieg traten andere Transportmittel in
den Vordergrund, und somit endeten die Kohlfahrten per Schiff. Da
der Kohlanbau mit sehr viel Arbeit verbunden ist, ging sein Anteil
immer stärker zurück. Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts
wurden in Aschwarden noch jährlich ca. 100.000 Zentner Kohl
geerntet. In den Spitzenzeiten kam die Sauerkrautfabrik zu einer
Jahresproduktion von 40 000 Zentnern.
Es gibt natürlich noch Kohlanbau in Aschwarden, aber wo sonst
der Kohl auf den Feldern reifte, sieht man heute Kornfelder. Die
Windmühle von Aschwarden ist eine der Landmarke für die
Schiffahrt der Unterweser.
Die Nikolai-Kirche von Aschwarden entstand um 1235. Die alte Wehrkirche
"tom Broke" am Kirchenfleth wurde 1956/60 restauriert.
Die Landschaft von Aschwarden wird vor allem vom hohen Himmel über
dem weiten Land bestimmt, das besonders für das Bruchfeld von
der Niederung bis Meyenburg gilt. Das Dorfgemeinschaftshaus, das
mit einem Kostenaufwand von 220.000 Mark gebaut und im November
1968 eingeweiht wurde, steht im Mittelpunkt des dörflichen
Lebens. Das Haus spielte eine so zentrale Rolle das es 1972 erweitert
werden mußte. Hier treffen sich Landfrauen, die Osterstader
Landjugend, die Feuerwehr hält hier Schulungen ab, die Frauen
des Aschwardener Sportvereins turnen im Dorfgemeinschaftshaus, und
viele Vereins- und Familienfeste werden hier ausgerichtet.
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