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Die erste Urkunde mit der Erwähnung Hinnebecks
stammt aus dem Jahre 1236. Im Jahre 1900 wurden 39 Häuser und
207 Einwohner gezählt.
Bereits im 17. Jahrhundert wurde für Hinnebeck eine Schule
nachgewiesen. Als erster Lehrer unterrichtete Friedrich Thilling
in den Jahren 1646 bis 1659. Mitte des 18. Jahrhunderts bauten die
Hinnebecker ein eigenes Schulhaus, das 1862 durch einen Neubau ersetzt
wurde.
Die alte Schule wurde noch lange als Armenhaus der Gemeinde genutzt.
Seit 1970 besuchen die Hinnebecker Kinder die Schule in Schwanewede.
1864 richtete das Dorf einen eigenen Friedhof ein, und eine feste
Straßenverbindung wurde 1900 geschaffen vom Friedhof über
den Hinnebecker Furt.
Das Jahr 1902 brachte Hinnebeck eine große Feuerkatastrophe.
Das Feuer vernichtete vier Häuser mit allen Nebengebäuden,
im Jahr darauf fiel auch noch eine große Schmiede dem Feuer
zum Opfer. Daraufhin wurde am 04. Januar 1903 auf einer Versammlung
im Gasthaus Seebeck von 26 Einwohnern eine freiwillige Feuerwehr
gegründet.
Heute gehören der freiwilligen Feuerwehr rund 80 Mitglieder
an. Während des 2. Weltkrieges sind viele Männer zum Militär
eingezogen worden, die Frauen wurden somit selbst zu freiwilligen
Helferinnen der Feuerwehr.
Seit 1904 gibt es in Hinnebeck auch einen Feuerwehrball, der alljährlich
im Mai auf der birkengeschmückten Diele des Gasthauses Seebeck
stattfindet. Die moderne Entwicklung ist an Hinnebeck nicht spurlos
vorübergegangen. Aber das Dorf hat sich seine Ausgewogenheit
bewahrt und ist ein ruhender Pol in der Hektik der Umwelt geblieben.
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